Sommerhitze unterm Dach muss nicht sein

Umwelt Spezial-Klimaschutz, Folge 5

Heiße Dachräume im Sommer sind eine Qual, aber leider immer noch massenhaft erlitten. Häufig liegen unter dem Dach die Schlafzimmer und fehlende nächtliche Abkühlung im Raum ist nur schwer erträglich. In Altbauten mit unzureichender Dachdämmung liegt die Innentemperaturen in Dachzimmern schnell über 30 Grad Celsius.

Um Überhitzungen von Dachräumen im Sommer zu vermeiden, sind drei Dinge wichtig:

  1. Gute Wärmedämmung der Dachflächen, nicht unter 20 cm Dämmstoff.
  2. Die Unterstützung des Wärmeschutzes durch innen liegende Wärme speichernde Bekleidungen der Schrägen.
  3. Außen liegende Verschattungseinrichtungen an Fenstern (Rollladen, Klappläden an Gaubenfenstern, Jalousien bei Dachflächenfenstern).

„Die Abhilfe ist eine gute Dämmung des Daches. Was im Winter nachweislich gegen Wärmeverluste hilft, hindert auch im Sommer das Eindringen von Sonnenwärme. Dem Dämmstoff ist es egal, von welcher Seite die Wärme fließt. Seine Eigenschaft ist es, den Wärmestrom zu reduzieren. Deshalb wird es in gedämmten Häusern im Sommer auch nicht wärmer, weil „die Wärme nicht mehr heraus kann“, wie oftmals behauptet wird. Richtig ist: Die Wärme kommt bei gut gedämmten Dächern erst gar nicht rein“, so Florian Voigt, Projektmanager der Hessischen Energiespar-Aktion.

„Die Energieeinsparung durch eine nachträgliche Dachdämmung liegt meist zwischen 10 und 20 Prozent, je nachdem wie gut oder schlecht der alte Wärmeschutz war“, so Voigt weiter.

Informationen zum Thema bieten die Broschüre „Vom (K)Althaus zum Energiesparhaus“ sowie die Energie-spar-Information Nr. 6 „Wärmedämmung von geneigten Dächern“ unter www.energiesparaktion.de. Informationen zu Fördermöglichkeiten bietet der „Förderkompass Hessen“ unter www.energieland.hessen.de.

Die in Zusammenarbeit mit Landesinnungsverband des Dachdeckerhand-werks Hessen konzipierte Wanderausstellung „Dachdämmung“ gehört zum Ausstellungsangebot der „Hessischen Energiespar-Aktion“ und kann von allen interessierten Institutionen wie Kommunen, Schulen, Banken, Sparkassen, Vereinen, Verbänden etc. kostenlos ausgeliehen werden. Weitere Informationen durch Herrn Klaus Fey, Pressekoordinator der „Hessischen Energiespar-Aktion“, Tel.: 0176/ 708 79 130 oder fey-klaus@t-online.de.

Informationen zum Landesinnungsverband des Dachdeckerhandwerks Hessen unter www.hessendach.de.

Informationen zum Energieberatungsangebot der Verbraucherzentrale Hessen unter www.verbraucher.de.

Die „Hessische Energiespar-Aktion“ ist ein Projekt des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung.

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Klaus Reinhardt

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Herausgeber u. Chefredakteur - Neu-Isenburger Extrablatt
Etablierte seit 2011 das "Neu-Isenburger Extrablatt" als Themenzeitung im Markt.
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